DAS ZWEITE CORONA-JAHR

DAS ZWEITE CORONA-JAHR

„Angst ist ein unfähiger Lehrer.“ Eine Aussage, die mir aus „Star Trek: Picard“ aus dem vergangenen Jahr (im Februar kommt eine neue Staffel) in Erinnerung geblieben ist. Eigentlich hatte ich die Hoffnung, dass diese Aussage des moralisch handelten Raumschiff-Captain im folgenden Jahr keine große Bedeutung haben würde – zumindest nicht in meiner Assoziation mit der Coronakrise. Wie sich zeigte hat er das leider doch. Wenige Sätze später sagt Picard dann auch noch folgendes: „Wer lebt hat auch eine Verantwortung und nicht nur Rechte“.

Für mich ist es sehr motivierend, das eigene Leben sowie das gesellschaftliche Miteinander ab und an mit etwas Abstand betrachten und zu bewerten, vor allem in der aktuellen Zeit. Oft bin ich dabei sogar überrascht, wie viele positive Erinnerungen und Gefühle auch in schwierigen Zeiten zusammenkommen. Man neigt ja meist doch dazu, nur das negative in den Fokus zu rücken.

(Spiel-)Filme oder Serien helfen mir dabei tatsächlich den Blick zu schärfen, da gesellschaftliche Themen meist das Rückgrat einer guten Story bilden. Die Weihnachtszeit und die kalten Tage danach bieten sich natürlich dafür an. Ich hoffe auch Du hast hierfür am Jahresende die nötige Zeit und kannst ein wenig zur Ruhe kommen.

EIN FILM IST EIN MULTITALENT.

Filme sind ein sehr vielschichtiges Medium und können vieles leisten, auch außerhalb der klassischen Aufgabe der Unterhaltung. Sie berühren uns emotional, vermitteln Wissen, erzeugen Nähe und Vertrauen oder kontroverse Figuren lassen uns noch lange nach dem Abspann über das Richtig und Falsch nachdenken.

Diese Vielfältigkeit gilt auch für Videos im Unternehmensgebrauch und nicht nur für große Spielfilmproduktionen. Längst schon sind Unternehmensfilme im Gewand eines Spielfilms in der Werbebranche angekommen, wie wir aktuell wieder anhand der jährlichen Weihnachtsspots vor allem im Einzelhandel sehen. Der aktuelle Penny-Clip beispielsweise hat Corona als Thema und zeigt das auf überraschend emotionale Weise. Die Werbebotschaft steht dabei – zumindest auf den ersten Blick – nicht im Mittelpunkt.

Filme dienen zudem tatsächlich oft als Brücke zwischen Information und Aufmerksamkeit hin zu einem persönlichen Kontakt (sei es auch nur per Telefon oder Videotelefonie). Nicht nur der klassische Imagefilm, sondern auch ein Livestream, eine persönliche Videobotschaft oder ein kurzes Schulungsvideo kann den Dialog mit Mitarbeitern und Kunden auch in dieser schwierigen Zeit aufrechterhalten. Es freut uns, dass wir gemeinsam diesen Weg im vergangenen Jahr gehen konnten.

DANKE FÜR DIE ZUSAMMENARBEIT IM VERGANGENEN JAHR!

Zum Jahresende möchte ich mich stellvertretend für alle aus dem Team für den freundlichen Kontakt und die harmonische Zusammenarbeit im vergangenen Jahr bedanken. Zum einen denke ich hier an unseren neuen Kunden und Partner, aber auch an alle, die schon längere Zeit auf das Medium setzen. Danke für das (erneute) Vertrauen!

Trotz der Einschränkungen sind zahlreiche Filme und Projekte entstanden, die ich zu Beginn des Jahres noch nicht erahnen konnte. Viele neue Projekte wurden realisiert, einige haben wir fortgeführt, andere wiederum wären ohne das Virus gar nicht erst möglich gewesen. Denn eines hat Corona nachhaltig verändert: Unternehmen nutzen erfolgreich(er) die Digitalisierung und damit auch die Chancen und Möglichkeiten von Bewegtbildern. Dazu gehört vermutlich auch Dein Unternehmen und vielleicht hast sogar Du maßgeblich dazu beigetragen. Sei es der Livestream als Ersatz für eine Präsenzveranstaltung, das Produktvideo als Ausgleich für eine Beratung vor Ort oder das interne Schulungsvideo.

Mit Stolz kann ich behaupten mit vielfältigen Projekten haben wir gemeinsam die Arbeitswelt ein Stück weit moderner und unter Berücksichtigung der Corona-Einschränkungen persönlicher gestaltet. Das möchten wir auch im kommenden Jahr gerne fortführen und wir freuen uns, wenn wir die Möglichkeit erneut dazu bekommen.

Auch wenn einige bereits geplante Projekte abgesagt oder verschoben wurden, gab es für uns rückwirkend betrachtet weniger Probleme als erwartet und die Angst vor der Zukunft war tatsächlich kein guter Lehrer.

Bekanntlich ist eine Krise auch immer eine Chance. Krisen gehen irgendwann vorüber, Chancen aber führen im besten Fall zu einer nachhaltigen Verbesserung und Entwicklung. Machen wir also das beste draus und folgen dem Rat von Pircard: „… so wie Kinder die meisten Dinge lernen: Durch ein gutes Beispiel.“

Ich wünsche alles Gute und Kraft für das kommenden Jahr sowie eine schöne Weihnachtszeit im Rahmen der Familie. Vor allem aber eines: Gesundheit.

Marcel Milbich

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