VIDEOPRODUKTION IN CORONA-ZEITEN

VIDEOPRODUKTION IN CORONA-ZEITEN

Die Corona-Pandemie beschäftigt uns nun schon seit einigen Wochen und ein Ende des derzeit verhängten Kontaktverbots oder der massiven Einschränkungen im öffentlichen aber auch beruflichen Leben ist derzeit nicht absehbar. Unternehmen in ganz Deutschland leiden derzeit unter dem massiven Umsatzrückgang und den geschlossenen Geschäften. Viele hat es bereits in echte Existenznot gebracht – oder darüber hinaus.

Viele Firmen versuchen nun, die Maßnahmen mit geeigneten Mitteln umzusetzen. So werden Homeoffice-Möglichkeiten geschaffen, die vor einigen Wochen noch undenkbar waren, Konferenzen werden digital abgehalten und die berufliche Weiterbildung erfolgt per E-Learning. Alles Möglichkeiten, die es auch vor der Krise schon gab, die aber häufig nur mit geringem Engagement betrieben wurden. Vielleicht ist das sogar eine positive Chance für die Zeit nach Corona.

Dieser Artikel soll als Anregung dienen, Videos in dieser schwierigen Zeit effektiv zu nutzen – Möglichkeiten zu schaffen, die Produktivität zu steigern und Menschen in Kontakt zu bringen – ohne das Verbot zu brechen. Die Möglichkeiten sind dabei so vielfältig, dass ich hier lediglich einige Beispiele aufzeigen möchte. Der Transfer auf die eigene Situation ist dann Deine Aufgabenstellung.

1. LIVEÜBERTRAGUNGEN

Es gibt aktuell zahlreiche Unternehmen, die überproportional von der Krisensituation profitieren, die meisten davon aus der Digitalbranche. Microsoft zum Beispiel mit „Teams“ oder der Kommunikationsanbieter Zoom. Hier macht sich die starke Nachfrage nach Online-Kommunikation bemerkbar. Jede größere und notwendige Besprechung wird oft per Sprach- und Videoübertragung durchgeführt. Das lässt sich aber noch optimieren und per Livestreaming können größere Zuschauerzahlen realisiert und die Interaktion aufrechterhalten werden.

Unsere mobile Technik erlaubt das einfache zuspielen verschiedenster Quellen, wie Videos, Bilder, Präsentationen oder Texte.

Meine Idee: Übertrage live ein Interview mit der Geschäftsführung zur aktuellen Lage rund um Corona und lasse die Zuschauer mit Hilfe eines Chats Fragen stellen und aktiv an der Übertragung teilhaben. Das kann sowohl öffentlich über z.B. YouTube erfolgen aber auch intern. Letzteres kann zum Beispiel komfortabel über Skype oder eine andere Konferenzlösung erfolgen, womit auch die Möglichkeit besteht nur festgelegte Nutzergruppen zuzulassen.

2. ERKLÄRFILME UND E-LEARNING

Die Weiterbildung der Mitarbeiter soll natürlich weitergehen. Schon jetzt gibt es zahlreiche Angebote für das digitale Lernen – von speziellen Plattformen bis hin zu Online-Kursen. Hierbei sind natürlich auch Videos von großer Bedeutung, um komplexe Sachverhalte einfach zu erklären. Das kennen wir schon von vor Corona und ist erstmal nichts Neues. Dennoch gewinnt es an Bedeutung.

Zeichnungen eignen sich besonders für Erklärfilme

Daher mein Vorschlag, neben klassischen Erklärvideos auch Videos für alltägliche Nutzerfragen zu produzieren, Themen, die zuvor beim Kollegen nebenan erfragt werden konnten oder die Kunden direkt im Ladengeschäft aufgeworfen haben. Das reicht von der Bedienung einer Software, Schulungen für das Arbeiten im Homeoffice bis hin zu Videohandbüchern und Verkaufsvideos auf der eigenen Webseite. Diese Videos sind dann natürlich auch später weiterhin nutzbar und eine Investition in die Zukunft.

3. VIDEO-RUNDGÄNGE

Auch Museen, Galerien oder ähnliche Angebote mussten vor einigen Wochen schließen. Vielen dieser Einrichtungen bricht somit der komplette Umsatz für den Zeitraum der Schließung weg.
Mit Videos kann hier aber dennoch eine Art digitaler Rundgang ermöglicht werden. Die Darstellung der einzelnen Exponate mit Hilfe eines kurzen Clips mit erklärendem Kommentar (auch in mehreren Sprachen) erlaubt es Interessierten, auch von zu Hause aus die Ausstellung zu erkunden. Eingebaut in einer 360-Grad-Umgebung entsteht ein visuelles Gesamtkonzept, das auch später als Marketing-Instrument oder als Ergänzung zur Ausstellung zur Verfügung steht.

4. SOCIAL-MEDIA-INHALTE

Facebook, Instagram, Twitter oder YouTube. Jede Plattform hat eigene Vor- und Nachteile.

Die Menschen haben aktuell Zeit – viel Zeit – die meist in den sozialen Medien verbracht werden. Eine ideale Möglichkeit nun hier auf sich aufmerksam zu machen. Mit Videos aus dem Homeoffice, Stellungnahmen oder Erklärungen halten ihr trotz geschlossener Geschäfte den Kundenkontakt aufrecht. Berichte von aktuellen Entwicklungen in einem kurzen Video, statt in reiner Textform. Die Nähe zum Zuschauer war nie wichtiger. Diese Videos müssen keine Kinoqualität haben, sollten aber authentisch sein und dennoch nicht zu sehr nach „quick and dirty“ aussehen. Außerdem sollte ein Social-Media-Plan die Inhalte steuern. Wir helfen dabei gerne.

Das waren nur ein paar Beispiele, wie Videos den Unternehmensalltag in dieser schwierigen Zeit unterstützen können. Denke auch daran, dass wir in absehbarer Zukunft wieder in die Normalität zurückkehren. Diese aber wird sich merklich verändert haben und die Chancen die sich jetzt ergeben, können darauf einen positiven Effekt haben. Stelle die Weichen hierfür jetzt. Wir helfen gerne dabei.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*